Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Glowe und Lohme – Die Ruinen der ehemaligen Küstenfunkstelle von Rügenradio

Bild: Die ehemaligen Sendemasten der Küstenfunkstelle Rügen Radio in Lohme. Der letzte Sendemast wurde im April 2018 demontiert. Aufnahme (c) by Bert Ecke im September 2016. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In den Orten Glowe und Lohme im nördlichen Teil der Insel Rügen befand sich die Küstenfunkstelle von Rügen Radio. Diese ehemalige Küstenfunkstelle hatte eine lange Geschichte, die bis das Jahr 1932 zurückging. Rügen Radio hatte für die Hochseeflotte der DDR eine wichtige Bedeutung, denn für die Schiffsbesatzungen war die Funkstation ein wichtige Schnittstelle zu ihrer Heimat. Von hier wurden die Wettervorhersage und auch Telegramme übermittelt. Ende der 1980-er Jahre betreute Rügen Radio etwa 700 Schiffe. Der Funkverkehr reichte bis in die Antarktis. Der technische Fortschritt der Satellitentechnik und der Mobilfunktechnik in den 1990-er Jahren veränderte zusehends die Kommunikation in der Hochseeschifffahrt.

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Fototour: Unterwegs an der Fallada-Sicht in der Nähe des Kap Arkona auf der Insel Rügen

Bild: Surfer in der offenen Ostsee an der Fallada-Sicht in der Nähe des Kap Arkona auf der Insel Rügen. Foto (c) 2020 by Birk Karsten Ecke. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Fallada-Sicht liegt unweit westlich des Kap Arkona auf der Insel Rügen. Von hier aus hat man einen schönen Blick nach Norden auf die offene Ostsee. Eine Bank mit einem Tisch zum Rasten gibt es hier auch. Bei klarem Wetter kann man auch die Windparks vor der Küste sehen. Mit ein wenig Glück kommt auch ein Frachtschiff vorbei. Die Ostsee ist hier Paradies für geübte Surfer. Vom Parkplatz Nordstrand aus führt eine Treppe zum Sandstrand. Wer mag, kann auch von hier aus zum Kap Arkona wandern und umgeht dabei den Trubel auf der Hauptstrecke vom Parkplatz zum Kap, auch wenn es deutlich weiter ist, .Die Aufnahmen entstanden Mitte September 2020 mit einer NIKON D90 und einer NIKON D500.

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Fototour: Unterwegs an der Marina in Martinshafen bei Sagard auf der Insel Rügen

Bild: Die Marina von Martinshafen bei Sagard auf der Insel Rügen. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Martinshafen liegt auf der Halbinsel Jasmund im Herzen der Insel Rügen unweit des Ortes Sagard. Seine Lage am Großen Jasmunder Bodden und die Nähe zu den ehemaligen Kreidebrüchen bei Gummanz hat eine enge wirtschaftliche Verknüpfung zur Kreideindustrie bedingt. Der Hafen wurde 1896 gegründet und bis in die 1940er Jahre gab es eine Feldbahn von den Kreidebrüchen zur Verladestelle in Martinshafen, Nach der Stilllegung der Kreidebahn wurde Martinshafen zum Fischerei- und Sportboothafen. Heute befindet sich dort eine kleine Marina, Wer hier anlegt hat absolut seine Ruhe. Eine interessante Geschichte ist, dass am Ende des Zweiten Weltkrieges hier mehrere Flüchtlingsschiffe festlagen. Beim Ausbruch einer Epidemie verstarben 3 Marinesoldaten und 26 Flüchtlinge. Sie wurden auf dem unweit gelegenen Friedhof begraben.

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Fototour: Unterwegs an der Schlossruine Pansevitz bei Gingst auf der Insel Rügen

Bild: Die Ruinen des Herrenhauses Pansevitz. Foto (c) 2020 by Birk Karsten Ecke. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Schlossruine Pansevitz mit dem dazugehörigen großen Park zählt zu den eher unbekannten Orten auf der Insel Rügen. Das Herrenhaus Pansevitz geht bis auf das 16. Jahrhundert zurück. Es war einst ein sehr stattliches Herrenhaus, dass den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden hat. Mit der Bodenreform nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetischen Besatzungszone wurde das Gut enteignet. Das Herrenhaus Pansevitz wurde eine Zeit lang von der Roten Armee genutzt. Danach wohnten dort bis 1963 mehrere Familien. Das Herrenhaus begann dann zu verfallen. Das Kavaliershaus ist heute wieder saniert und bewohnt, Der Landschaftspark Pansevitz ist heute Bestandteil des Projektes EXPO2000 und er wird auch als Friedwald genutzt.

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Fototour: Ebbe in der Ostsee – Prorer Wiek am Strand von Prora

Bild: Ebbe in der Prorer Wiek auf der Insel Rügen. Aufnahme vom 08.09.2020 um 15:00 Uhr. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Tatsächlich gibt auch in der Ostsee Ebbe und Flut. Allerdings sind diese bei weitem nicht so ausgeprägt, wie in der Nordsee. Der Grund liegt darin, dass die Ostsee ein Binnenmeer ist. Ein Wasseraustausch mit dem offenen Meer ist nur über die schmalen Landengen Kattregat uns Öresund zwischen Dänemark und Schweden möglich. Das verhindert ein starkes Zu- und Abfließen. Der Tidenhub der Ostsee um die Insel Rügen beträgt nur ca. 30 Zentimeter. Tatsache ist, das der Wasserstand am 08.09.2020 um 16:00 Uhr am geringsten war, Das Foto entstand um 15:20 Uhr. Man muss es mal gesehen haben.

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Fototour: Unterwegs in der Kirche St. Georg in Wiek auf der Insel Rügen

Bild: Die Kirche von Wiek auf der Insel Rügen. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Wiek auf Rügen ist eine Gemeinde mit etwa 1000 Einwohnern auf der Halbinsel Wittow, Der Ort wurde nach der Wiedervereinigung aufwändig saniert. Eine Sehenswürdigkeit ist die reich ausgestattete gotische Kirche St. Georg mit ihrem freistehenden Glockenturm aus Holz. Die Kirche wurde ab dem Jahre 1400 errichtet. Der barocke Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Kanzel und die Empore stammen aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. In der Kirche befindet sich ein Reiterstandbild, das den Heiligen Georg darstellen soll. Ein Gang um die Kirche löhnt sich ebenfalls: Es gibt einige historische Grabsteine und ein Kriegerdenkmal zu sehen.

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Fototour: Sonnenaufgang in der Prorer Wiek am Strand von Prora auf der Insel Rügen

Bild: Sonnenaufgang am Strand von Prora auf der Insel Rügen. Aufhanhme vom September 2020. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Eigentlich lohnt es sich fast immer, zeitig aufzustehen. An diesem Septembermorgen war kein schönes Wetter und es sah aus, als ob es gleich regnen würde. Trotzdem sind wir gegen halb fünf mit einem Schwedenfeuer an den wunderbaren Sandstrand von Prora gefahren. Der wunderbare und etwas dramatische Sonnenaufgang hat für das zeitige Aufstehen mehr als entschädigt.

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