Reisen & Tourismus: Reisbeschränkungen wichtiger Reiseländer wegen Coronavirus COVID-19

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Das Coronavirus COVID-19 breitet sich mittlerweile auch in den Staaten der Europäischen Union und dem amerikanischen Kontinent aus. Der Virus ist zur Pandemie geworden. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, greifen manche Staaten mittlerweile zu Einreisestops, Einreisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen. Hier finden Sie einen Überblick über die Maßnahmen wichtiger Reiseländer (Stand: Samstag, 14.03.2020 – Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland).

Maßnahmen wichtigerReiseländer (Stand: Samstag, 14.03.2020) – Auszug und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Belgien
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperrefras
  • Griechenland
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Großbritannien und Nordirland – Vereinigtes Königreich
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des britischen Gesundheitsministeriums.
  • Dänemark
    • Update 03/14/2020 – 18:21 Uhr:
      Dänemark schließt ab Samstag, den 14. März 2020, 12 Uhr seine Grenzen und verhängt einen EINREISETOPP. Dies gilt für alle Einreisen nach Dänemark, für die keine wichtigen Gründe vorliegen.
      Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum 13. April 2020.
      Ausreisen sind laut Informationen der dänischen Behörden weiterhin möglich.
      Die Durchreise, z.B. aus Norwegen oder Schweden kommend, wird laut den dänischen Behörden weiterhin möglich sein. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist weiterhin gestatten, soweit das Flughafengebäude nicht verlassen wird.
      Für Informationen zum Fähr-, Flug- und Zugverkehr kontaktieren Sie bitte das zuständige Unternehmen.
      Ab sofort sind alle Fahrten mit Stena Line zwischen Dänemark und Norwegen bis zum 13.04.2020 abgesagt.
      Der Warenverkehr über die Grenze wird weiterhin möglich sein.
    • Update 03/14/2020 – 18:21 Uhr:
      Für folgende Personen wird die Einreise laut den dänischen Behörden weiterhin möglich sein:

  • Estland
  • Finnland
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    • Update 2020-03-19 – 18:45 Uhr:
      • Finnland wird ab Donnerstag, den 19. März 2020 um 00:00 Uhr den Grenzverkehr einschränken und bis voraussichtlich 13. April 2020 an allen Schengen-Innengrenzen Grenzkontrollen durchführen.
        Die Einreise für folgenden Personenkreis ist weiterhin erlaubt:
        • Finnische Staatsbürger und Personen mit gültigem Wohnsitz in Finnland. EU-Bürgern und Personen mit gültigem Aufenthaltstitel eines anderen EU-Landes ist die Durchreise durch Finnland weiterhin gestattet, wenn es der „gesundheitlichen Zustandes des Reisenden“ zulässt.
      • Für den Personenverkehr geöffnete Grenzübergänge sind:
        • Flughäfen Helsinki-Vantaa, Turku und Marienhamn
        • Für finnische Rückkehrer aus dem Ausland sowie EU-Bürger im Transit: Imatra, Kuusamo, Niirala, Nuijamaa, Rajajooseppi, Salla, Vaalimaa und Vartius
        • Die Häfen von Helsinki, Marienhamn, Turku und Vaasa bleiben für finnische Rückkehrer aus dem Ausland sowie EU-Bürger im Transit geöffnet.
      • Die Ausreise von Ausländern aus Finnland wird weiterhin gestattet.
  • Frankreich
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Frankreich zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Absperrungen. Besonders betroffen ist die Region Grand-Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardennes).
    • Die Französische Regierung hat darüber hinaus für einige Departements besondere Einstufungen vorgenommen, derzeit Aude, Calvados, Haute-Savoie, Haut-Rhin, Oise, Morbihan, Corse du Sud, Hérault. Zusätzlich sollen Bewegungen im Land auf das Notwendige beschränkt werden.
    • Französische Schulen und Universitäten sind geschlossen, Schüler- und Klassenreisen aus und nach Frankreich finden derzeit nicht mehr statt.
    • Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Frankreich beim französischen Gesundheitsministeriumund folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.
    • Update 2020-03-19 – 18:30 Uhr:
      • Für Rückkehrer nach Deutschland, die über Frankreich als Transitland reisen:
        Nach Informationen der französischen Grenzbehörden können Personen, die sich in einem anderen EU-Mitgliedsstaat (z.B. Spanien)  befinden und in ihr Heimatland (z.B. Deutschland) zurückkehren wollen, durch Frankreich zurückreisen. Sie sollten die von den französischen Behörden vorgegebene Bescheinigung https://www.gouvernement.fr/sites/default/files/contenu/piece-jointe/2020/03/attestation_de_deplacement_derogatoire.pdf(Ausfüllhinweis Deutsch https://allemagneenfrance.diplo.de/blob/2319858/68500e0edc7f359a4b07ebdb188520c5/deu-ausfuellhilfe-publikation-data.pdf) (ausgedruckt oder handschriftlich erstellt) mit sich führen.
      • Bei Anhaltspunkten für eine Erkrankung mit  COVID-19 im grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland wird die Bundespolizei unverzüglich die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden hinzuziehen. Diese nehmen im Einzelfall die medizinische Bewertung vor und entscheiden über eine etwaige Behandlung.
      • Während Ihrer Anwesenheit in Frankreich gilt: Die von der französischen Regierung getroffenen Maßnahmen gelten auch für alle deutschen Staatsangehörigen, die sich aktuell auf französischem Territorium befinden. Achten Sie auf lokale Warnungen und Hinweise in den französischen Medien und halten Sie sich an Weisungen der Gesundheitsbehörden und Sicherheitskräfte.
        Seit dem 17. März gilt in Frankreich für mindestens zwei Wochen eine strikte, sanktionsbewehrte Ausgangssperre. Nur noch in unbedingt notwendigen Fällen ist das Verlassen der eigenen Wohnung erlaubt wie z.B. für Heilbehandlungen, zur Arbeit, Arznei- oder Lebensmitteleinkäufen. Dann muss eine selbst ausgefüllte Ausgehbescheinigung Bescheinigung https://www.gouvernement.fr/sites/default/files/contenu/piece-jointe/2020/03/attestation_de_deplacement_derogatoire.pdf ausgedruckt oder handschriftlich erstellt mitgeführt werden. Einen unverbindlichen Ausfüllhinweis in dt. Sprache finden Sie hier https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestation-de-deplacement-derogatoire.
      • Alle für die Öffentlichkeit zugänglichen Orte, die für das alltägliche Leben nicht unbedingt notwendig sind, sind bis auf weiteres geschlossen. Geöffnet bleiben Apotheken, Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Banken, Tabakläden und wichtige öffentliche Dienste.
  • Italien (Update 2020-03-19 – 18:50 Uhr)
    • Aufgrund der aktuellen Krankheitswelle mit dem COVID-19 gilt eine Notfallverordnung.
    • Italienische Flughäfen sind bis auf weiteres für Direktflüge von und nach China gesperrt. An Flughäfen und Häfen, aber auch im Überlandverkehr in Regionen mit festgestellten Infektionsfällen werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt. Flughäfen, Häfen und Bahnhöfe sind weiterhin in Betrieb, Zugverbindungen nach Österreich wurden allerdings eingestellt; der Transit durch Österreich ist per PKW und Bus zur Zeit nur ohne Zwischenstopp möglich, siehe Österreich https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/oesterreich-node/oesterreichsicherheit/210962.
    • Aufgrund der geringeren Nachfrage werden derzeit viele Flüge storniert. Grenzschließungen sind nicht beabsichtigt.
    • Bei auftretenden COVid-19 Symptomen sind auch diese anzuzeigen. Ausnahmen von der Selbstisolation können aus beruflichen Gründen für die Dauer von 72 Stunden, ggf. verlängerbar um weitere 48 Stunden, geltend gemacht werden. Dazu ist eine entsprechende Bescheinigung vorzulegen. Ausnahmen gelten auch für Beschäftigte von Unternehmen mit Sitz in Italien. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des italienischen Gesundheitsministeriums http://www.salute.gov.it/portale/nuovocoronavirus/dettaglioNotizieNuovoCoronavirus.jsp?lingua=italiano&menu=notizie&p=dalministero&id=4260.
    • In ganz Italien sollen nicht notwendige Fortbewegungen vermieden werden, mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontrollen ist landesweit zu rechnen.
    • Schulen, Kindergärten und Universitäten in ganz Italien bleiben zunächst bis zum 3. April 2020 geschlossen. Kongresse und Tagungen sind ausgesetzt, ebenso kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten. Sportveranstaltungen sind ausgesetzt, viele Bars und Restaurants schließen. Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Apotheken, Banken, Post und Behörden sind geöffnet; der Öffentliche  Personenverkehr bleibt aufrechterhalten.
    • Das Dekret vom 9. März 2020 mit Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit für die gesamte Region Lombardei und die Provinzen Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia und Rimini in der Emilia-Romagna, Pesaro und Urbino in Marken, Padua, Treviso und Venedig in Venetien und Asti, Alessandria, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli im Piemont wurde mit Wirkung ab 10. März 2020 auf ganz Italien ausgeweitet, zunächst bis zum 3. April 2020.
    • Ausnahmen von der Einschränkung der Bewegungsfreiheit bestehen für nachweisbare berufsbedingte Fahrten, im Fall von gesundheitlich bedingten Gründen oder in sonstigen Notsituationen. Die Rückkehr an einen Wohnort sowohl innerhalb als auch außerhalb wie die Ausreise dazu nach Deutschland ist weiterhin möglich. Mit Kontrollen und Nachfragen von Sicherheits- und Ordnungskräften muss gerechnet werden. Eine Selbsterklärung https://www.interno.gov.it/it/speciali/coronavirus über die Notwendigkeit der Fahrt bei jeder Fortbewegung muss ausgefüllt und mitgeführt werden.
    • Die autonome Provinz Bozen-Südtirol hat mit einer Dringlichkeitsmaßnahme angeordnet, dass den Touristen, Feriengästen, Urlaubsreisenden und aus sonstigen Gründen auf dem Landesgebiet anwesenden Menschen, die in Südtirol nicht ihren Wohnsitz haben, die Rückkehr zum eigenen Wohnsitz anzutreten.
    • Die Region Sardinien hat ebenfalls angeordnet, dass sämtliche Personen, die die Insel betreten, sich sofort in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen, ausgenommen sind Besatzungsmitglieder von Flug- und Schifffahrtsgesellschaften. Dieser Personenkreis muss sich bis zur Abreise im Hotel aufhalten.
    • Am 14. März 2020 wurde außerdem der Flug- und Schiffsverkehr für Reisende von und nach Sardinien mit sofortiger Wirkung und zunächst bis zum 25. März 2020 grundsätzlich eingestellt. Ausnahmen gelten für Reisende, die über eine Ausnahmegenehmigung des Regionalpräsidenten verfügen, z.B. wegen Heimreise oder Notsituation. Die Ausnahmegenehmigung des Regionalpräsidenten https://moduloarrivicovid19.regione.sardegna.it/allegato-a-ordinanza-del-presidente-ras-14-03-2020/ muss online mindestens 48 Stunden vor Antritt der Reise beantragt werden und wird dann unter spätestens 12 Stunden vor der Abreise per E-Mail erteilt. Der Passagier muss am Flughafen/Hafen die erteilte Genehmigung vorweisen.
    • Seit dem 16. März 2020 ist auch der Flug- und Schiffsverkehr für Reisende von und nach Sizilien mit sofortiger Wirkung grundsätzlich eingestellt. Es bestehen derzeit zwei tägliche Flüge Rom-Palermo/Catania und eine tägliche Zugverbindung nach Rom. Mit gesundheitlichen Kontrollen vor Abflug/-fahrt muss gerechnet werden. Die Schiffsverbindung bleibt für den Warentransport aufrecht erhalten. Ausnahmen für Schiffsreisende, die einen triftigen Grund geltend machen können, bedürfen einer Genehmigung durch den Regionalpräsidenten mailto:[email protected], die per E-Mail einzuholen ist.
  • Kanada
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    • Update 2020-03-17 – 20:00:
      Internationale Flüge dürfen nur noch auf folgenden 4 Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International. Hiervon ausgenommen sind Flüge aus den USA, Mexiko und der Karibik – diese werden noch auf allen Flughäfen landen können.
      Alle internationalen Reisenden müssen sich nach Ankunft 14 Tage lang selbst isolieren (gilt auch für Reisende aus USA).
      Weitere Maßnahmen können jederzeit folgen.
  • Lettland
  • Liechtenstein
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Litauen
  • Luxemburg
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Niederlande
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Norwegen (Update 2020-03-19 – 18:50 Uhr)
    • Seit dem 16. März ist die Einreise für ausländische Staatsangehörige nur noch dann möglich, wenn sie einen dauerhaften Wohnsitz in Norwegen bzw. eine norwegische Aufenthaltserlaubnis haben oder Angehörige eines EWR-Staates sind und in Norwegen arbeiten. Einreisende müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Einreisende mit Symptomen kommen in Isolation und müssen die Quarantänezeit dort abwarten. Dabei können zusätzliche Kosten entstehen.
    • Die größeren Flughäfen bleiben bis auf weiteres offen; eine Ausreise per Flugzeug ist grundsätzlich möglich, sofern die internationalen Flüge auch tatsächlich stattfinden. Die Reedereien Colorline und Fjordline bieten noch einzelne Fährverbindungen nach Dänemark an. Auch die Ausreise nach Deutschland auf dem Landweg über Schweden (Transit) ist möglich.
    • Die norwegischen Behörden erlauben Personen, die sich in Quarantäne befinden und symptomfrei sind, die Quarantäne zum Zweck der Ausreise zu verlassen. Der Transport vom Ort der Quarantäne zum Abreisepunkt muss in Übereinstimmung mit den notwendigen Gesundheitsvorkehrungen organisiert werden.
  • Österreich (Update 2020-03-16 – 20:00 Uhr)
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Österreich zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    • Es wurden Ausgangssperren verhängt. Das Verlassen der Wohnung ist nur noch für unaufschiebbare Berufsarbeit, dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel) und Hilfe für anderen Menschen gestattet. Die Polizei kontrolliert an Spiel- und Sportplätzen sowie im öffentlichen Raum und fordert Gruppen über fünf Personen auf, sich zu trennen. Restaurants, Kaffeehäuser, Bars und Lokale sollen vollständig geschlossen bleiben. Drogerien, Supermärkte, Apotheken, Banken, Post, Tankstellen und Geschäfte für Tierfutter bleiben geöffnet. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Bußgelder.
    • Die Einreise aus Italien wird nur noch gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit molekularbiologischem Test, das nicht älter als vier Tage ist vorgelegt werden kann, die Durchreise aus Italien ist nur noch möglich, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird. Die italienisch-österreichische Grenze ist für Personen- und Warenverkehr hierzu weiterhin geöffnet. Der Zugverkehr von Italien nach Österreich wurde am Nachmittag des 10. März 2020 allerdings vorübergehend ausgesetzt.
    • ie Vorschriften bei der Einreise aus Italien werden mit Ablauf des 16. März 2020 auch auf die Einreise aus der Schweiz und Liechtenstein zur Anwendung gebracht.
      Ab 16. März 2020, 24:00, wird der Flug- und Zugsverkehr in die Schweiz, Liechtenstein, nach Spanien und Frankreich eingestellt.
      Ab 17. März 2020, 24:00 Uhr, besteht in Österreich keine Landeerlaubnis mehr für Flüge aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine.
    • Einreisekontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze finden seit dem 16. März 2020 wieder statt. Grenzüberschreitender Warenverkehr sowie Berufspendlerverkehr (Nachweis ist mitzuführen) bleiben gewährleistet. Reisende ohne triftigen Reisegrund dürfen an der obigen Grenze nicht mehr ein- und ausreisen. Dies gilt auch für Reisende mit Krankheitssymptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten könnten.
    • Das Robert Koch-Institut hat das Bundesland Tirol zum Risikogebiet erklärt. Österreich hat für das Bundesland Tirol eine Ausgangssperre verhängt sowie Quarantäneanordnung für Galtür, Ischgl, See und Kappl im Paznauntal und für St. Anton am Arlberg in Tirol sowie für Heiligenblut in Kärnten getroffen.
  • Polen
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Polen zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    • Ab dem 15. März 2020 um 00.00 Uhr werden die polnischen Grenzen für Einreisen von Ausländern geschlossen. Für Personengruppen, für die noch zu definierende Ausnahmen von der Regel gelten, sowie für einreisende polnische Staatsbürger soll eine 14-tägige Quarantäne gelten, deren Modalitäten noch nicht bekannt sind. Eine Liste der offenen Grenzübergänge wird vorbereitet. Internationale Zug- und Flugverbindungen werden ausgesetzt.
    • Im Land werden bereits ab dem 14. März um 00.00 Uhr Einkaufszentren, Restaurants und Cafés etc. geschlossen. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien bleiben geöffnet.
  • Russische Föderation
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    • Die Moskauer Stadtverwaltung hat mit Erlass vom 5. März beschlossen, dass Einreisende nach Moskau, aus Gebieten, in denen Erkrankungsfälle festgestellt worden sind, darunter Deutschland, verpflichtet sind, sich für vierzehn Tage oder bei kürzerem Aufenthalt in Moskau für den jeweiligen kürzeren Zeitraum, in der Wohnung selbst zu isolieren. Diese Personen sollen nicht zur Arbeit gehen und den Aufenthalt im öffentlichen Raum vermeiden. Zudem sollen sie sich bei der Hotline der Stadt Moskau unter (+7 495 870 4509) melden und Kontaktdaten sowie Ort und Aufenthaltszeiten mitteilen.
    • Gleiches gilt inzwischen für Einreisende nach Jekaterinburg über den Flughafen Jekaterinburg-Koltsowo und für Einreisende in den Oblast Kaliningrad. Personen aus Gebieten, in denen Erkrankungsfälle festgestellt worden sind, darunter Deutschland, sind verpflichtet, sich für vierzehn Tage oder ggf. für den jeweiligen kürzeren Zeitraum in eine häusliche Quarantäne zu begeben.
    • Verstöße können unter Umständen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. Zur praktischen Umsetzung liegen bislang keine Erkenntnisse vor.
    • Der Erlass vergleichbarer Maßnahmen für weitere Städte/Regionen in der Russischen Föderation ist nicht ausgeschlossen.
    • Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt zu den aktuellen Einreise- und ggf. Quarantänebestimmungen bei der zuständigen russischen Auslandsvertretung.
    • Update 2020-03-17 – 20:00 Uhr:
      Reguläre direkte Flugverbindungen zwischen Deutschland und Russland werden nur noch von Aeroflot über den Flughafen Moskau-Sheremetievo abgewickelt. Ab dem 19. März 2020 soll nur noch Berlin angeflogen werden.
  • Spanien (Update 2020-03-19 – 18:45 Uhr)
    • In Spanien wurde am 14. März 2020 aufgrund der Verbreitung von COVID-19 für das gesamte Land der Alarmzustand für zunächst 15 Tage ausgerufen. Dies ist mit einer Reihe von Maßnahmen verbunden, einschließlich bedeutender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im gesamten Land.
    • Die Bewegung im öffentlichen Raum ist nur noch einzeln und für den Erwerb von Lebensmitteln, pharmazeutischer Produkte und Produkten zu Sicherung von Grundbedürfnissen, Arzt- und Krankenhausbesuchen, zur Arbeitsstätte und zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von Senioren, Minderjährigen, Abhängigen, Behinderten und besonders gefährdeten Personen, zu Banken und Versicherungen, aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notwendigkeit ähnlicher Natur erlaubt.
    • Dies gilt auch für die Fortbewegung in Fahrzeugen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Straßen gesperrt werden.
    • Zusätzlich wurden am 16.03 2020 Grenzkontrollen eingeführt, die das Passieren der spanischen Grenzen nur spanischen Staatsbürgern, Personen, die in Spanien ihren Wohnsitz haben, und Diplomaten sowie in Fällen höherer Gewalt oder einer Notlage (darunter fällt auch der Transit von EU-Bürgern in ihr Heimatland) erlaubt.
    • Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen- Straßen- und Schiffsverkehr) ist halbiert worden. Zu den Balearen gibt es seit 19. März 2020 nur noch wenige Flüge vom spanischen Festland aus. Internationale Flüge können jedoch weiter auf den Balearen landen. Spanische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, mit Ausnahmen u.a. für Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Weiterhin werden Bildungs-, Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie Gaststätten in ganz Spanien geschlossen. Für Hotelbetriebe ist mit Einschränkungen zu rechnen, eine Schließung der Hotels kann nicht ausgeschlossen werden Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne. Spanische Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 stark in Anspruch genommen, so dass bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit Einschränkungen gerechnet werden muss.
    • Besonders betroffene Autonome Gemeinschaften (Comunidad Autónoma) können auch weitreichendere Maßnahmen ergreifen. Im Landesinneren von Katalonien wurden die Gemeinden Igualada, Odena, Vilanova del Cami und Santa Margarida de Montbui abgeriegelt und können weder betreten noch verlassen werden. In der Region La Rioja werden Hotels geschlossen.
    • Die Hauptstadt Madrid wurde vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt.
  • Schweden
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Schweiz
    • Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
  • Tschechische Republik (Update 2020-03-19 – 18:30 Uhr)
    • Die Tschechische Republik hat am 12. März 2020 aufgrund der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 für zunächst 30 Tage den Ausnahmezustand verhängt mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie der Schließung aller öffentlicher Einrichtungen, Geschäften, außer u.a. für Lebensmittelläden, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Elektrogeschäfte, Restaurants und Gaststätten sowie des Verbots von Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen. Der öffentliche Verkehr wird eingeschränkt. Seit 16.03.2020 besteht eine Ausgangssperre https://www.mvcr.cz/mvcren/file/resolution-of-the-governemnt-of-the-czech-republic-of-15-03-2020-no-pdf.aspx. In öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Einrichtungen und beim Einkaufen ist das Tragen von Schutzmasken verpflichtend, darüber hinaus in der Öffentlichkeit angeraten.
    • Ab dem 16. März 2020 0:00 Uhr gilt ein generelles Einreiseverbot aus allen Ländern. Tschechische Staatsangehörige und Ausländer mit Aufenthaltstitel in Tschechien sind ausgenommen, werden aber einer Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen unterzogen und müssen für 14 Tage in Quarantäne. Wenn Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis aus Tschechien in Risikogebiete ausreisen, dürfen sie von dort für die Dauer des Notstands nicht erneut einreisen.
      Die Ausreise von Reisenden aus Tschechien ist weiterhin jederzeit möglich. EU-Staatsangehörige oder Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis in einem anderen EU-Mitgliedsstaat, können im Transit durch das Gebiet der Tschechischen Republik in ihr Heimatland reisen. Über zahlreiche  Sonderregelungen zur Ein- und Ausreise, insbesondere für Grenzpendler informiert das Tschechische Innenministerium https://www.mvcr.cz/mvcren/article/coronavirus-information-of-moi.aspx.
    • Tschechien führt Grenzkontrollen ein. Für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland sind nur noch die Grenzübergangsstellen Breitenau, Schirnding, Waidhaus, Furth i.W., Reitzenhain, Bayr. Eisenstein und Philippsreuth geöffnet. Für den internationalen Flugverkehr ist derzeit nur noch der Flughafen Prag mit stark eingeschränktem Flugverkehr geöffnet.
      Der Bahn-, Schiffs- und regelmäßige Busverkehr nach Deutschland wird eingestellt. Die Ausreise kann nur noch mit Verkehrsmitteln, in denen maximal 9 Personen befördert werden, mit privaten Bussen z.B. von Reiseveranstaltern und mit der tschechischen Bahn https://www.cd.cz/de/ z.B. bis zum Grenzbahnhof Želežná Ruda / Bayerisch Eisenstein erfolgen.
  • Vereinigte Staaten
    • Ab Freitag 13. März 2020 um 23.59 Uhr EDT (Ortszeit Washington DC) gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind
      • US-Staatsbürger,
      • Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard“-Inhaber),
      • nahe Verwandte von US-Staatsbürgern oder Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA (Ehegatte, Elternteil, Kind oder Geschwister unter 21 Jahren),
      • Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.
    • Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Erkundigen Sie sich daher im Zweifel vor Ihrer Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen US-Vertretung in Deutschland. Die Dauer der Einreisebeschränkung ist derzeit auf 30 Tage begrenzt. Einzelheiten in englischer Sprache bietet die Proclamation des White House.
      Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China und Iran.
Bild: Flughafen Boston Massachusetts. Aufnahme von August 2010. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Bild: Flughafen Boston Massachusetts.
Aufnahme von August 2010.
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Interne Links:

Reisen & Tourismus: Vorerst müssen Reisende aus Deutschland nach der Einreise in Lettland und Litauen in Quarantäne

 

Externe Links:

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
https://www.auswaertiges-amt.de

 

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